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Aufstieg von Nahan nach Sarahan
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Start unter teilweise bewölktem Himmel
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Aufgrund bisher gemachter Erfahrungen starteten wir wiederum sehr früh am Morgen. Nachdem sich der Himmel
beim Aufstehen noch klar und sternenverhangen gezeigt hatte, begleiteten uns dann einige Wolken im Verlaufe des
früheren Vormittages. Dies erlaubte uns, die ersten Aufstiege bei «kühlen» ca. 25° in
Angriff zu nehmen. Sonnige Abschnitte waren natürlich auch während dieser Periode des Tages zu verzeichnen,
und praktische der ganze Nachmittag und Abend war dann wolkenfrei.
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Eine Lektion in Hindi-Schrift
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Nach einem kurzen Durchfragen und einer steilen und engen Abfahrt fanden wir dann die Strasse, welche über
Saharan nach Solan führt. Unsere Kenntrisse des Hindialphabets waren zum Zeitpunt noch ziemlich unzulänglich.
Trotzdem konnten wir auf dem Kilometerstein die Namen Solan und Sarahan identifizieren. Unsere Lesebemühungen
wurden natürlich auch noch durch die umstehende Angabe «Nahan» erleichtert, welcher zumindest die
gleiche Endung beinhaltet. Im Verlaufe unserer weiteren Reise lernten wir immer mehr Buchstaben kennen. Jeder zweisprachig
beschriftete Wegweiser, wie jener zur Linken, konnten zu einer Fortsetzungs- oder Auffrischungslektion verwendet werden.
Zuletzt reichten unsere Kenntnisse soweit, dass wir zumindest alle uns von der Karte her bekannten Ortschaften eindeutig
identifizieren konnten.
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Entlang der Höhenstrasse nach Solan
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Auf dem Bergrücken zur Hauptstrasse
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Nach der Abzweigung zum Renuka Lake führte die Strasse für längere Zeit bergwärts auf einen Pass
hoch. In der Gegend von Sarahan wurde mit etwa 1700 m dessen höchster Punkt erreicht.
Die Strasse verlief fast ausschliesslich in lockerem Wald mit Föhrenbestand, der einen intensiven Harzduft verströmte,
teils aber auch entlang von Grasflächen «alpiner» Art. Dabei stand die grüne Vegetation im Konstrast
mit den oftmals rot gefärbten Felsen. Interessanterweise ist die Strasse nicht entlang einem Flusstal errichtet, sondern
schmiegt sich der Hügelkette an, die in Richtung Nordwesten verläft. Nach einer angenehmen Fahrt auf der
verkehrsarmen Nebenstrasse erreichen wir am früheren Nachmittag dann die Chandighar - Shimla Road in Dagshai.
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Die Hauptstrasse nach Solan
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Der kurze Rest der Tagesetappe verlief nun auf der Hauptverkehrstrasse nach Shimla. Diese Verbindung unterliegt einem
starken Touristen- und auch komerziellen Verkehr. Damit verbunden sind natürlich auch die Annehmlichkeiten einer
entwickelten touristischer Infrastruktur mit Imbissbuden und Colaständen. Nach dem Passieren eines modernen
«Resorts» ereichen wir das Tagesziel Solan.
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Aufenthalt in Solan, der Stadt mit dem «Toy Train»
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Eine weitere Hotelerfahrung
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Wir wählten ein Hotel an der alten Strasse durch Solan, welches etwas ausserhalb der Altstadt gelegen war. Der Wirt
verlangte vorerst Rp 450 für den recht schönen Eckraum mit den grossen Fenstern. Aber in irgend einer Weise
schien uns sein körpersprachliches Verhalten auffällig zu sein, etwa als ob er gerne ein Trinkgeld erwarten
würde. Mit unserer noch geringen Indienerfahrung konnten wir die Situation nicht richtig einschätzen. Er
musste dann die Lage selber klären, indem er uns direkt fragte, welchen Betrag wir denn zu zahlen bereit wären!
Obschon wir bei den eh bescheidenen Lebenshaltungskosten generell kaum über Preise für Unterkunft und
Essen verhandelten, kamen wir jetzt natürlich nicht umhin einen kleineren Betrag zu nennen.
Wir einigten uns schliesslich auf Rp 350, womit er sichtlich zufrieden war.
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Der «Toy Train»
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Vom Hotelzimmer aus hatten wir einen guten Ausblick auf die auf einem Hügel gelegene Altstadt, sowie auf den
Bahnhof von Solan. Über die dort verkehrende Bahn steht im Reiseführer folgendes zu lesen:
A 95.5 km narrow-gauge track (69 cm wide) was constructed in 1903 at a cost of about 20 million rupees to link Shimla (2206 m),
the flourishing resort and summer capital of India, with Kalka (656 m), only 25 km north of Chandigarh.
The tiny trains travel at speeds of between 15 and 25 km/h, so the trip can take up to five hours, and sometimes longer. The
102 tunnes total over eight km. ..... There are 845 bridges, which, like the tunnels, are all numbered.....
Den Indern müssen die Schmalspurgeleise wahrlich noch kleiner als uns vorkommen, weisen die indischen
Eisenbahnentrassees traditionellerweise Breitspur auf.
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Nachtessen in der gehobenen Klasse
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Zum Nachtessen fanden wir uns im Restaurant eines näher an der Innenstadt gelegenen Hotel ein.
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Urs im Aufstieg hinter Nahan, H.P.
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Wegweiser, Abzweigung nach Renuka Lake, H.P.
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Blick in die Vorberge, vor Sarahan, H.P.
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Ausblick vor Solan, H.P.
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Urs (und Nik) vor Solan
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Bahnhof in Solan, H.P.
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Blick auf Solan, H.P.
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